Binäre Optionen und Betrug

Der Handel mit binären Optionen erfreut sich weltweit steigender Beliebtheit. Wenn man sich die Vorzüge des Optionshandel vor Augen hält, ist dies auch nicht verwunderlich. Denn man benötigt keine sonderlich großen Investitionen um beachtliche Renditen zu erzielen. Außerdem ist man oft mit den richtigen Handelsarten flexibler als beim klassischen Aktienhandel zum Beispiel. Man kann sich zudem über interessante Strategien und Zusatzfunktionen hermachen.

Mit dem Wachsen der Kundschaft treten auch immer mehr Anbieter auf das Feld. Da fällt es schon schwer, den Überblick zu bewahren. Interessierte Händler sollten unbedingt darauf achten, wie seriös ein Anbieter wirklich ist. Man will nämlich unter allen Umständen vermeiden einem Betrug zum Opfer zu fallen. Nur eine kurze Recherche im Internet lässt eine recht hohe Anzahl von Kundenstimmen festmachen, die sich über betrügerische Absichten von Options-Anbietern auslassen.

Dabei ist man als angehender Trader gar nicht einmal hilflos. Es gilt folgende Eigenschaften der Broker genauer unter die Lupe zu nehmen.

  • Zu welchen Konditionen lässt der Anbieter handeln?
  • Wie hoch fällt die Mindesteinzahlung aus?
  • Wie viele Handelsarten werden angeboten und welche sind es?
  • Wie hoch ist die Anzahl der Basiswerte?
  • Wie und auf welchem Wege können Einzahlungen geleistet werden und ist die Auszahlung problemlos auf gleichem Wege möglich?

Handeln Ja, aber zu welchen Bedingungen

Die Handelskonditionen unterscheiden sich zwischen den Anbietern teils erheblich. Gerade Neueinsteiger werden erfreut sein, wenn die Mindesteinlage nicht zu groß ausfällt. Bereits hier kann man mit offenen Augen erahnen, wenn ein Anbieter es mit der Seriosität nicht so ernst nimmt.

Verlangt ein Anbieter in kurzer Zeit eine erhebliche Menge an Kapital sollte man sich schon fragen, was es damit auf sich hat. Dabei muss natürlich auch gesagt werden, dass einige Anbieter auf hohe Transaktionsvolumen spezialisiert sind und eine hohe Mindesteinlage würde in einem solchen Fall nur ins Unternehmenskonzept passen. Aber auch hier kann man sich als Neueinsteiger in den Handel mit binären Optionen fragen, ob man überhaupt gleich mit solchen Summen loslegen will.

Die Handelsplattform

Auch ein Blick auf die angebotene Handelsplattform lohnt sich. Eine Vielzahl an Brokern kauf sich ihre Plattform bei versierten Softwareherstellern ein und somit gibt es gar nicht einmal so viele verschiedene Angebote. Setzt ein Broker also auf eine externe Plattform, dann kann man schon mal einen Haken setzen, denn in einem solchen Fall greift das Unternehmen auf Branchenstandards zurück. Diese Sicherheit geht bei Eigenentwicklungen der Broker erst einmal verloren. Jedoch bringen diese unter Umständen andere Vorteile mit sich. Ist man aber bei einem Anbieter schon stutzig und man stellt dann auch noch fest, dass er auch noch eine zwielichtige Plattform aus eigener Entwicklung anbietet, so lohnt es sich vielleicht einen Bogen um das entsprechende Unternehmen zu machen.

Ein exzellentes Indiz für die Vertrauenswürdigkeit eines Brokers ist das Vorhandensein eines funktionstüchtigen Demokontos. Längst nicht jeder Anbieter hat ein Demokonto im Petto, denn für die Unternehmen handelt es sich dabei um eine Investition ohne direkte Einkunftsmöglichkeiten. Wer Betrugsabsichten hegt, der wird nicht erst großartig in den Geldbeutel greifen, um sich Vertrauen zu erkaufen. Usern sei empfohlen auch zu überprüfen, ob der Broker das Demokonto auch kostenlos zur Verfügung stellt. Und welche Bestimmungen und Bedingungen gibt es, um das Konto zu nutzen?

Die Angebotsvielfalt der Broker

Wenn ein Unternehmen einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand betreibt, um seinen Kunden eine Vielzahl an Basiswerten und Handelsarten zur Verfügung zu stellen, dann darf man damit rechnen, dass er dies tut, um damit Kunden zu gewinnen. Und zwar nicht kurzfristig, sondern auf Dauer. Andernfalls würden sich die erheblichen Investitionen in keinem Fall rechnen. Die großen Anbieter im Markt trumpfen da mit mindestens fünf Handelsarten und teilweise über 100 Basiswerten auf. Kleinere Broker bieten in der Regel weniger Varianten des Handels an und auch die Anzahl der Basiswerte ist stärker limitiert.

Natürlich ist nicht jedem kleinen Broker Betrug und kriminelle Eigenschaften vorzuwerfen, aber die großen Anbieter weisen nun einmal ein höheres Maß an Vertrauenswürdigkeit auf. Hier spürt man häufig, dass das Geschäftsmodell auf eine langfristige Beziehung zum Kunden ausgelegt ist.

Ein- und Auszahlungen

Es gilt die Faustregel, je mehr Zahlungswege angeboten werden, desto geringer ist die Gefahr einem Betrug aufzusetzen. Klar Kreditkarten gehören zum Standard, aber viele Drittanbieter von finanziellen Transaktionen im Internet bieten einen umfassenden und hochwertigen Schutz ihrer Kunden. Da will sich ein Broker wirklich nur ungern mit anlegen. Erhöhte Alarmbereitschaft ist geboten, wenn die Anzahl der Wege der Ein- und Auszahlungen stark beschränkt sind.

Auch hier sei wieder gesagt, dass mehrere Zahlungsvarianten einen hohen Aufwand für die Unternehmen bedeuten. Als Kunde freut man sich natürlich darüber, wenn ein Broker sich derart um einen bemüht.

Das gesamte Angebot von Brokern für binäre Optionen geht in die Hunderte. Es gilt also mit Geschick und Verstand an diese Anbieter heranzutreten. Es hilft sich zu informieren und Eigenrecherche im Internet zu betreiben. Es gibt eine Handvoll von Indizien, die auf Seriosität hindeuten. Es schadet natürlich niemals, sich die Geschäftsbedingungen der Unternehmen näher anzusehen. Außerdem wird man sich in manchem Fall ärgern, wenn man die Bedingungen zur Auszahlung nicht vor der Anmeldung bei einem bestimmten Broker nicht gelesen hat.

Auch ein Blick in die Erreichbarkeit des Kundenservice kann einem Sicherheit geben. Zu welchen Zeiten kann dieser kontaktiert werden und stehen Live-Chat und Telefonhotline kostenfrei zur Verfügung?

Gehobene Vorsicht ist geboten, wenn man beständig Einzahlungsaufforderungen erhält. Natürlich sollte man nicht einfach ohne Nachdenken Folge leisten. Zahlungen müssen immer Entscheidungen des Händlers sein und nicht der des Brokers.

Ist sich ein angehender Trader immer noch nicht sicher, ob ein Unternehmen vertrauenswürdig ist, dann lohnt sich auch ein Blick in die Geschichte des Brokers. Wie lange ist dieser denn schon tätig? Betrüger verweilen nur eine kurze Zeit im Markt. Ihr Geschäftsmodell ist ganz bestimmt nicht auf langfristige Partnerschaften und Kundengewinnung ausgelegt.

Natürlich sollte man auch auf den Sitz und die zuständige Aufsichtsbehörde achten. Im Grunde genommen ist der Sitz in der Europäischen Union schon ein ausgezeichnetes Qualitätsmerkmal. Besonders Trader die höhere Summen einsetzten, sollten nicht vergessen die Einlagensicherung zu untersuchen. Bei vielen Anbietern geht diese nicht höher als 20.000 Euro. Wer sich die Hinweise zu Herzen nimmt ist für den Handel mit binären Optionen mehr als gerüstet und wird gewisse nicht in eine Falle treten.

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