Unsere Bewertung

Gesamturteil: 5/5

> Zum Anbieter

  • Mindesteinzahlung von 300 Euro
  • Kostenloses handeln von CFDs
  • Kostenloses Demokonto
  • Sicherheit durch BaFIN Regulierung
  • Rabatte ab 100 Trades im Jahr

Der Sparkassen Broker im Test

Allen denen Sicherheit gar nicht wichtig genug sein kann, ist der S Broker zu empfehlen. Zwar muss man diesen gehobenen Sicherheitsstandard durch einige Gebühren bezahlen, doch macht man dies in einer ungewissen Zeit der Krisen und Finanzblasen mitunter recht gerne. Die Sparkasse zählt ja nicht umsonst zu den Lieblingskindern der Deutschen. Die Sicherheit wird zum einen natürlich durch den Standort in der Bundesrepublik gewährleistet, wo die deutsche Bankenaufsicht Bafin für Recht und Ordnung sorgt. Wer es wissen will: Ansässig ist der Anbieter in Wiesbaden. Zum anderen ist der Broker Teil des Sparkassenverbunds (daher das S) und hier trifft man auf eine Einlagensicherung, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderung hinaus geht.

S Broker die Bank und Broker der Sparkasse

Allen denen Sicherheit gar nicht wichtig genug sein kann, ist der S Broker zu empfehlen. Zwar muss man diesen gehobenen Sicherheitsstandard durch einige Gebühren bezahlen, doch macht man dies in einer ungewissen Zeit der Krisen und Finanzblasen mitunter recht gerne. Die Sparkasse zählt ja nicht umsonst zu den Lieblingskindern der Deutschen. Die Sicherheit wird zum einen natürlich durch den Standort in der Bundesrepublik gewährleistet, wo die deutsche Bankenaufsicht Bafin für Recht und Ordnung sorgt. Wer es wissen will: Ansässig ist der Anbieter in Wiesbaden. Zum anderen ist der Broker Teil des Sparkassenverbunds (daher das S) und hier trifft man auf eine Einlagensicherung, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderung hinaus geht.

Qualität aus Deutschland

Normalerweise ist ja Zypern die Standortwahl der meisten modernen Online Broker. Hierfür sorgen die steuerlichen Vorteile auf der Insel. Da ist ein deutscher Standort ein tatsächliches Qualitätsmerkmal. Nur ein Beispiel zur genannten Einlagensicherung: sollte dem Unternehmen die Insolvenz drohen, sind die persönlichen Einlagen beim S Broker komplett abgesichert und man muss sich überhaupt keine Sorgen machen sein Geld zu verlieren. Eine Einlagensicherung gibt es zwar auch bei zypriotischen Brokern, doch oftmals ist diese auf nur 20.000 Euro beschränkt.

Gebühren und Konditionen

Für Trader, die eher geringe Summen zu Investitionen nutzen und auch nur hin und wieder handeln, kann der S Broker unter Umständen ein richtig teurer Anbieter werden. Da kann man sich schon fragen, ob man überhaupt mehr als 20.000 Euro als Einlage zur Verfügung stehen hat. Denn andere Anbieter sind mit Sicherheit günstiger zu nutzen.

Denn erst ab einem Transaktionsvolumen von 10.000 Euro pro Quartal entfällt die Depotgebühr, die sonst rund 30 Euro beträgt. Rein theoretisch kann für diesen Wert auch nur ein Trade im Quartal verwendet werden. Man kann dem Broker nur zu Gute halten, dass es Sparpläne beim s Broker gibt, die vollwertig zum Transaktionsvolumen angerechnet werden.

Als kleine Hilfe steht den Händlern ein Hebel zur Verfügung, der aber im Branchenvergleich recht gering ausfällt. Er liegt nämlich nur bei 100:1 maximal

Wer mit Aktien- und ETF-CFDs handeln möchte, darf sich auf eine Gebühr von 8 Euro pro Trade einstellen. Dabei kann der Preis durch das Handelsvolumen noch nach oben gedrückt werden. Die Untergrenze liegt hier nämlich bei 0,08 Prozent. Immerhin sind Optionen auf Indexes, Rohstoffe, Währungen und Zinsfutures kostenfrei zu traden.

Auch die Nutzung verschiedenster Handelsplätze unseres Planeten kostet. Die Nutzung von Xetra ist hier mit 0,99 Euro noch vergleichsweise günstig. Wer gerade keinen Zugang zum Internet hat und sich aber sicher ist, dass ein Trade gutes Geld abwirft, der kann als Zusatzservice seine Order per Telefon platzieren. Dies kostet zwar abermals stolze 9,99 Euro. Allerdings gewinnt man hier sehr an mobiler Flexibilität.

Händler die mehr als rund 100 Trades im Jahr abschließen, erhalten Zugang zur Top Trader Lounge. Hier fallen die Gebühren dann schon nicht mehr so schwer ins Gewicht, weil es große Rabatte bis zu 80 Prozent regnen kann. Beim S Broker freut man sich über aktive User (klar, diese liefern auch das meiste Geld) und um diese bei Laune zu halten gibt es immer wieder Extras und Sonderaktionen und Vorzüge von denen diese Kunden profitieren können.

Vor- und Nachteile

Das große Aushängeschild des S Brokers ist die Sicherheit. Als deutscher Broker mit Sitz in Wiesbaden kann man hier einen tollen Standard setzen

Wer in Deutschland ein Bankinstitut betreibt, muss sich unter die Kontrolle und Aufsicht der Bafin, der deutschen Bankenaufsicht, stellen. Auch dies ist hier der Fall

Anders als bei den meisten Brokern auf dem Markt, sind Einlagen vollständig geschützt, sollte es zur Insolvenz des Unternehmens kommen

Wer in Deutschland ein Bankinstitut betreibt, muss sich unter die Kontrolle und Aufsicht der Bafin, der deutschen Bankenaufsicht, stellen. Auch dies ist hier der Fall

Die Depotgebühren entfallen, wenn man pro Quartal mindestens 10.000 Euro umsetzt. Auch Sparpläne lassen sich hier anrechnen

Die Handelsplattform weiß zu überzeugen

Auch ein Demokonto mit allerlei Funktionen lässt sich finden und nutzen

Das Testkonto gibt es nur 30 Tage lang, dann kann man es nicht weiter verwenden

Der maximale Hebel ist im Vergleich mit anderen Brokern recht klein gewählt. Er liegt nur bei 100:1

Die Gebühren machen den S Broker zu einem der teuersten Anbieter auf dem Markt

Das gibt es zu handeln

Beim S Broker stehen allerlei Wertpapiere und Arten zur Verfügung. Gerade das CFD-Repertoire mag viele Händler überzeugen. Schön ist auch, dass man sich nicht auf den deutschen Markt und die ansässigen Handelsplätze beschränken muss. 28 Börsen im Ausland sind durch den S Broker anzusteuern. Das genaue Angebot der Produkte hängt dabei auch von diesem Handelsplatz ab. In der Regel sollten Händler aber keine Probleme haben, binäre Optionen, ETFs, ETCs, Anleihen, Forex-Papiere und Rohstoffe zu finden und Optionen auf diese abzuschließen. Diese Wertpapiere können variabel gestaltet werden und man kann erfreulicherweise ohne lästige Kommission auskommen.

Die besten Broker im Markt geben sich in Sachen Hebel oft mit nicht weniger zufrieden als 400:1. Beim S Broker bietet man leider nur ein Viertel von dessen an. Mehr als 100:1 sind nicht möglich. Die Margins können von 1 bis 10 Prozent reichen und werden von dem jeweiligen Basiswert bestimmt. Um laufende Positionen aufrecht zu erhalten ist es für Händler möglich einen Sicherheitsbetrag im Depot zu hinterlegen. Überhaupt verlangt der Anbieter von seinen Kunden, dass mindestens 300 Euro auf dem Handelskonto liegen, sonst sperrt er sämtliche Trades. Eine Erinnerung zur Nachschusspflicht gibt es bereits, wenn der Betrag auf dem Konto unter 500 Euro fällt.

Die Plattform

Handeln funktioniert beim S Broker schlicht und einfach webbasiert. Es gibt aber zusätzlich noch den sehr professionellen Marktinvestor Pro, der den erfahrenen Nutzern viel Spaß bereiten kann. Anfänger sollten eher auf die Standard-Plattform zurückgreifen.

Generell funktioniert die Bedienung recht intuitiv und man findet sich auch problemlos zurecht. Profis und angehende Profis werden sich über die vielen Funktionen und Extras hermachen, die es auch gibt. Die Software liefert schnelle und präzise Daten und erlaubt den Händlern so Marktinformationen in Echtzeit abzurufen. Das integrierte Tool zur Chartanalyse sollte auch unbedingt ausprobiert und bei Handelsentscheidungen herangezogen werden. Zudem gibt es allerlei Datenpakete, die man erwerben kann. Dies ist zwar nicht kostenlos, jedoch kann man den Preis als erfahrener Händler mit Sicherheit verschmerzen, denn solche Datenpakete bieten oft einen echten Mehrwert.

Das Demokonto ist kostenlos zu nutzen und überzeugt durch seine tolle Ausstattung. Es lässt sich hier auch ein Autochartist Tool finden, welches Charts und Graphen wie ein Künstler vollautomatisch auswertet. Dadurch lassen sich direkt Signale und weitere Handelsindikatoren ableiten, die für den eigenen Handel verwendet werden können. Leider ist es nach 30 Tagen vorbei mit dem Spaß des Demo Tradings. Dann ist die Zeit für den Gültigkeitsrahmen nämlich abgelaufen.

Es gibt übrigens auch eine S Broker App, welche das eigene Smartphone zum mobilen Broker verwendet. Schön fällt hier auf, wie ansprechend bestimmte Werte grafisch aufgearbeitet und dargestellt werden.

Kundendienst

Für rund um die Uhr reicht es leider nicht, wenn auch nur denkbar knapp. Denn der Kundenservice des S Brokers steht jeden Tag der Woche bereit und zwar unter der Woche von 08:00 Uhr morgens is 23:00 nachts, am Samstag zwischen 10:00 Uhr morgens bis 18:00 Uhr abends und am Sonntag kann man ihn zwischen 10:00 Uhr morgens und 19:00 Uhr abends erreichen. Jederzeit ist selbstverständlich das Schreiben einer E-Mail möglich, welche auch recht flott bearbeitet und beantwortet werden.

Der S Broker bietet seinen Kunden auch ein gut ausgebautes Lernzentrum. Hier finden sich ansprechende Webinare mit Längen zwischen 30 Minuten und mehr als einer Stunde. Hier gibt es auch für erfahrenere Trader allerhand zu lernen.

Unser Fazit zum S Broker

Man setzt beim Broker des Sparkassenverbundes ganz bestimmt nicht auf den kostengünstigsten Anbieter der Branche. Es fühlt sich fast so an, als warten Gebühren an allen Ecken. Insbesondere Beginner, die noch nicht so viel investieren möchten, können so viel Spaß und Geld verlieren. Denn wer im Quartal unter einer Transaktionssumme von 10.000 Euro bleibt, der zahlt bei der Kontogebühr drauf, satte 30 Euro. Wer aber mehr handelt und größere Summen investiert, der kann von satten Rabatten profitieren und wird vom Anbieter generell schon ein bisschen besser versorgt und sogar ein wenig verwöhnt.

Sollte die Finanzwelt in eine eklatante Krise stürzen (was ja heutzutage gefühlt immer wieder der Fall sein kann), dann wird man sich wünschen seine Geschäfte beim S Broker abgewickelt zu haben. Besser als hier sind keine Kundengelder geschützt. Denn während viele Broker die Einlagensicherung auf 20.000 Euro limitieren, garantiert der Verbund der Sparkassen den vollständigen Schutz der persönlichen Einlage. Viele Händler werden sich auch über die Tatsache freuen, dass es sich um einen deutschen Anbieter handelt. Diese sind ja rar im Online Markt.

Hervorzuheben sind auf jeden Fall die Dienste des Kundenservices, der gut erreichbar ist und freundliche und kompetente Arbeit liefert. Aber auch die Plattform selbst überzeugt in ihrer Handhabung und Vielfältigkeit. Man bekommt sogar Zugang zu einem interessanten und gut ausgestatteten Demokonto, dies aber nur für 30 Tage.

Und so kann das Fazit zum S Broker durchaus positiv ausfallen. Wer den Anbieter nutzt, setzt nämlich klare Prioritäten und weiß, dass die Dienste des Brokers gewisse Kosten mit sich bringen. Dies gilt es nun mal zu akzeptieren und dann kann man viel Freude und Erfolg mit dem Angebot der Sparkasse haben.

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