Unsere Bewertung

Gesamturteil: 4/5

> Zum Anbieter

  • Mindesteinzahlung von 100 Euro
  • Reguliert innerhalb der EU
  • Handel mit Devisen (Forex) und CFDs über MT-4
  • Attraktives Bonussystem auch für kleine Konten
  • Demokonto und mobiler Handel verfügbar

 

Markets.com in Test

Und der nächste Anbieter, der auf Zypern angesiedelt ist. Aufmerksame Leser werden ja bereits wissen, dass viele Broker sich die Insel als Standort aussuchen, um von den günstigen Steuerkonditionen zu profitieren. Schlechtere Arbeit dürfen sie sich deshalb aber nicht erlauben, denn erstens steht man in einem harten Wettbewerb zueinander und der Kunde ist ja nicht dumm und zweitens kontrolliert die aufmerksame zypriotische Behörde CySEC die Aktivitäten der Broker genau. Somit werden EU Richtlinien jederzeit befolgt und umgesetzt. Das grundlegende EU-Recht ist auf Zypern auch kein anderes als in Deutschland. Der Europäischen Union sei Dank.

Einen viel größeren Anbieter als Markets.com werden Trader nicht so schnell finden. Das Angebot ist in mehr als 100 Ländern offiziell abrufbar. Und auch auf den deutschen Markt drängt das Unternehmen vehement und mit viel Überzeugung und Aufwand. Dies ist kaum verwunderlich, in der Bundesrepublik steckt viel Geld, das lockt.

Und somit hat man sich bei Markets.com dazu entschieden, die gesamte Plattform in deutscher Sprache anzubieten. Auch der Kundenservice gibt Auskunft auf Deutsch. Durch eine deutsche Niederlassung mischt auch die deutsche BaFin mit wenn es um Aufsicht und Kontrolle geht. 20.000 Euro der eigenen Einlage können als versichert betrachtet werden, sollte es zur Insolvenz des Unternehmens. Momentan ist dies aber ein höchst unwahrscheinliches Szenario.

Was gibt es bei Markets.com?

Die Antwort auf diese Frage kann ganz kurz ausfallen: Aktien, Optionen und mehr. Damit wird man aber den Diensten des Brokers nicht ganz gerecht. Bevor wird uns aber das komplette Angebot einmal näher anschauen wollen, erlauben wir uns einen Blick in die Handelskonditionen. Denn wer hier handeln will, muss zunächst einmal eine Mindesteinzahlung leisten. 100 Euro werden sich die meisten Trader ja noch leisten können. Man schaltet aber nur das einfachste Konto damit frei. Wer die Funktionen und Extras eines Standard Kontos nutzen möchte, der zahlt bereits 2.500 Euro ein (nicht schlecht, der 25-fache Wert des Starter Kontos). Wer höhere Investitionen bevorzugt, dem sei unter Umständen das VIP Konto nahe gelegt, das es ab einer Einzahlung von 20.000 Euro gibt.

Trades können ab einem Mindesthandelsvolumen von 1.000 Einheiten ausgeführt werden. Wer nur auf den Aktienhandel schielt, der kann aber schon mit dem Mini-Konto und der 100 Euro Einzahlung glücklich werden.

Das Konto anzulegen sollte niemanden vor größere Probleme stellen. Dies ist nämlich schnell und unkompliziert einfach auf der Website des Brokers möglich. Gibt es doch Fragen oder benötigt man Hilfe, dann ist der Live-Chat zu empfehlen, der in Echtzeit Unterstützung leisten kann.

Es gibt einige Vorteile, wenn man Markets.com nutzt.

  • Auf eine Kommission wird häufig verzichtet
  • Die Spreads sind recht gering und somit gut bezahlbar
  • Ein Demokonto steht zur Verfügung und ist mit keinen Kosten verbunden. Hier findet sich auch genügend virtuelles Kapital um Strategien, Handelsarten und co ausgiebig zu testen
  • Der Kundenservice ist in deutscher Sprache anzutreffen. Aber dies überrascht bei einer Vielzahl von angebotenen Sprachen auch nicht wirklich
  • Zu jeder Zeit wird einem kompetent und sehr freundlich und kundenorientiert weitergeholfen
  • Das Weiterbildungsangebot ist vortrefflich und sowohl Einsteiger, als auch erfahrene Trader finden hier Wissen zu allerhand Themenbereichen
  • Wer schon ein wenig Erfahrung im Handel mitbringt, kann gewisse Trades auch automatisch ausführen lassen
  • Leider enttäuscht das Demokonto in der Begrenzung seiner Laufzeit. Während manchen Tradern 30 Tage locker reichen um sich mit Unbekanntem auseinander zu setzen, wollen andere Händler immer mal wieder gerne neue Strategien ausprobieren. Darauf müssen sie bei Markets.com aber verzichten
  • Die Major Spreads sind mit 3 Pips zudem recht teuer

Der Markets.com Wertekatalog

Es gibt einige Dutzend Devisenpaare. Außerdem hat Markets CFDs auf Rohstoffe, Aktien, Anleihen, Indizes, und auch Edelmetalle im Repertoire. Auf Kommissionen müssen sich Händler zumeist nicht einstellen. Das heißt, dass die Kosten durch den Spread abgedeckt sind. Aktien und CFDs werden jedoch anders abgerechnet.

Egal ob Händler variable oder fixe Spreads bevorzugen, bei Markets.com werden sie fündig. Fixe Spreads gibt es in den Majors mit zwischen 3 und 4 Pips. Variable Spreads gibt es beispielsweise bei Währungspaaren wie EUR/USD, was momentan einen Pip von 2,2 aufweist.

Der maximale Hebel liegt bei nur 200:1. Das findet man bei anderen Brokern auch schonmal höher. Die minimale Lot-Size ist bei 1.000 Einheiten der Basiswährung festgelegt. Ganze 50 Währungspaare lassen sich bei Broker handeln. Das reicht um über den Tellerrand der Majors zu blicken. Es muss aber leider festgehalten werden, dass die Handelskonditionen nicht gerade zum Spitzenangebot der Branche gehören.

Wie wäre es mit social Trading?

Der Sirix Webtrader, der bei Markets.com zum Einsatz kommt, erlaubt allerlei Handelsvarianten. Hier kann das Trading ganz übersichtlich und einfach ausgeführt werden. Die Plattform lässt sogar Live-Chats und Analysen zu. Eine schöne Darstellungsoption ist die der Trading Cubes, die favorisierte Währungspaare einfach zusammengefasst anzeigen.

Der große Vorteil der Handelsplattform liegt in der tollen Integration des Social Tradings. Hier kann man sich andere aktive Trader zum Vorbild nehmen und Strategien und Aktivitäten einfach mal kopieren. Alles ganz legal und ohne Copyright. Dabei kann man über den Web Trader einsehen, wie die letzten 100 Trades ausgesehen haben und welche Positionen momentan offen stehen.

Anfängern ist diese Handelsart auf jeden Fall zu empfehlen, denn sie erlaubt nicht nur Profite mit komplizierteren Instrumenten oder die nötige Erfahrung, sondern auch ein Lernen in Echtzeit und in der harten Praxis. So wird man vielleicht selbst bald Vorbild für andere Neueinsteiger.

Die Handelsplattform

Im Standard Handel vertraut Markets.com auf den Metatrader 4, der auch bei anderen Forex Brokern immer wieder zum Einsatz kommt. Der Metatrader ist sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Händler problemlos nutzbar. Hier finden sich praktischerweise News- und Datenfeeds und die grafischen Elemente lassen sich nach eigenen Vorstellungen bearbeiten und anpassen. Zudem lässt sich eine Funktion namens Expert Advisors finden. Hiermit lassen sich automatisierte, quantitative Handelssysteme einfach importieren und so für den eigenen Handel bei Markets nutzen. Übrigens lassen sich auch mobile Endgeräte einfach zum Broker konvertieren, wenn man ein iPhone, ein Android Gerät oder ein Blackberry ab der Version 6 besitzt.

Das Demokonto

Generell ist das Demokonto ein vortreffliches Instrument um sich dem Handel, Strategien oder Funktionen langsam und ganz ohne Risiko zu nähern. Stolze 100.000 Euro an fiktivem Spielgeld gilt es hier gekonnt zu investieren. Welche Folgen solche Investitionen mit sich bringen, können Kunden dann teils in Echtzeit beobachten und daraus lernen. Die Testversion ist äußerst realistisch und bietet so eine gute Vorbereitung auf den echten Handel. Abermals müssen wir uns aber über die beschränkte Laufzeit des Demokontos ärgern. Denn nach 30 Tagen wird dieses einfach mal deaktiviert. Schade 100.000 Euro fühlen sich ja nicht schlecht an, wenn man frei damit investieren kann.

Hilfestellungen

Wer das Angebot von Markets.com durchstöbert, der wird feststellen, dass der Broker immer wieder professionelle Analysen zu Produkten und Markteinschätzungen zur Verfügung stellt. Dies hilft einem doch ganz gut bei all den komplexen Aktivitäten in Politik und Wirtschaft einen klaren Kopf zu bewahren. Wer sich nochmal in die Lektüre zu Grundlagen und Erweiterungen stürzen will, kann dies mithilfe eines kostenlosen E-Books tun. Es gibt sogar ein paar Lektionen auf die Kunden ohne jegliche Einzahlung zugreifen können. Die Video-Schulungen überzeugen durch ihre tolle Qualität.

Es lassen sich auch Webinare, Workshops und Co zu schwierigeren Themengebieten finden. Diese sind vor allem an erfahrenere Nutzer gerichtet.

Wer mit dem Unternehmen in Kontakt treten möchte, kann dies ganz einfach über den integrierten Live-Chat auf der Plattform tun. Das ist ein gemütlicher und schneller und direkter Weg, trotzdem bevorzugen einige Händler mit Sicherheit die kostenlose Telefon Hotline die auch angeboten. Das auch eine E-Mail geschrieben werden kann, ist ja dann eine Selbstverständlichkeit. Die Bearbeitungszeiten sind erfreulicherweise recht kurz gehalten.

Einzahlungen

Den Kunden von Markets.com stehen einige Wege zur Zahlung zur Verfügung. Mit dabei sind Kreditkarten, giropay, Sofortüberweisung.de, Skrill und weitere Anbieter für Transaktionen im Internet.

Wer seine erste Einzahlung vornimmt, kann sich zudem über Boni freuen. Ab einer ersten Einzahlung von 100 Euro gibt es 50 Euro als Willkommensgeschenk einfach mal oben drauf. Je höher die Einzahlungen, desto größer fallen auch die Bonus Zahlungen aus, die bis zu stolzen 2.000 Euro reichen können.

Unser Fazit zu Markets.com

Es gibt mit Sicherheit schwächere Angebote im Markt der Online Forex Broker. Zugegeben ist diese Formulierung etwas frech, denn Markets.com liefert tatsächlich eine gute Arbeit und zählt zu den Top-Anbietern der Branche. Die günstigen Handelskonditionen und Weiterbildungsangebote sind vor allem für Neueinsteiger und Anfänger eine feine Sache. Für erfahrene Trader stehen eine Vielzahl an Handelsmöglichkeiten und Funktionen bereit. Beim Social Trading treffen sich zudem Händler der unterschiedlichsten Erfahrungsgrade.

Der Kundenservice liefert stets kompetenten und kundenorientierten Rat und ist auf verschiedenen Wegen erreichbar. Man kann Zahlungen auf verschiedenen Wegen durchführen und diese zudem noch mit Boni versüßen lassen.

Wer nun also einen Broker Vergleich zieht, der wird feststellen, dass die große Erfahrung von Markets.com im Handel mit Devisenpaaren, CFDs und Co einen echten Mehrwert in der Praxis darstellt. Wer noch nicht vollends überzeugt ist, kann sich ja einmal das gut ausgestattete Demo-Konto vorknöpfen. 30 Tage kann man hier versuchen das Beste aus 100.000 Euro Spielgeld zu machen.

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